Archives for Teesorten category

Masala Chai Tee

Posted on Feb 19, 2013 under Teesorten | 1 Kommentar

Masala Chai Tee

Gerade wenn es um das Thema Tee geht, möchten viele ihren Horizont erweitern und diesen aus ihren Ursprungsländern beziehen. Dazu zählt in erster Linie China, doch auch indischer Tee erfreut sich großer Beliebtheit in der westlichen Kultur. In den letzten Jahren hat vor allem der MasalaChai Tee – unter anderem auch nur als Chai bezeichnet- seine Runde gemacht. Was viele nicht wissen: Chai ist im Grunde nichts anderes, als das indische Wort für Tee. So ist die Annahme, beim Chai Tee würde es sich um eine feste Rezeptur handeln, völlig falsch. In Indien hat jeder Haushalt sein eigenes Rezept und die eigene Zubereitungsmethode, weshalb man den Masala Chai Tee vielmehr als ein Überbegriff für Tees einer bestimmten Art auffassen kann. Ähnlich wie beim Curry kann es dabei zu starken Abweichungen von den uns bekannten Geschmäckern kommen. Aus diesem Grund gibt es beispielsweise in Europa auch keine Richtlinien, an die sich gehalten werden müssen, um eine Teekreation als Chai Tee zu präsentieren.

Hauptbestandteile des Chai Tees

Dennoch gibt es einige Zutaten, die in beinahe jeder Gewürzmischung vorhanden sind und den charakteristischen Geschmack ausmachen. Zu diesen Bestandteilen gehören Kardamom, Ingwer, Nelken, Zimt und Pfeffer. Die Grundlage des Tees bildet natürlich der Schwarztee, welcher ebenfalls unabkömmlich für den originalen Chai ist. In den westlichen Ländern gibt es zudem viele entkoffeinierte Versionen, um ihn für die breite Masse verträglich zu machen. Ein weiterer, sehr wichtiger Bestandteil, ist die Süßung des Tees. Traditionell wird dafür herkömmlicher weißer oder brauner Zucker verwendet. Beliebt ist jedoch auch das Süßen mit Honig oder, für diejenigen, die auf die schlanke Linie achten, mit Süßstoff.

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Ayurvedischer Tee

Posted on Feb 19, 2013 under Teesorten | No Comment

Ayurvedischer Tee

Ayurvedischer Tee

Längst sind die Zeiten vorbei, in welchen nur der heimische Kamillen- oder Holunderblütentee auf den Tisch kam. Vielmehr sind gerade die traditionellen indischen und chinesischen Tees auf dem Vormarsch, welche unter anderem auch Bestandteil einer neuen Ernährungsweise ist,  vor allem unter jungen Menschen. Diese würzigeren Teesorten bestechen dabei nicht nur durch einen außergewöhnlichen und zugleich erfrischenden Geschmack, sondern sind Teil einer Jahrhunderte alten Kultur. Ein berühmter und weit verbreiteter Vertreter ist die Heilkunst des Ayurveda. Sie stellt vielmehr eine Lebensweisheit dar und beinhaltet viele Verhaltensregeln, wobei die Ernährung eine dominante und wichtige Rolle spielt. Hinzu kommen spezielle Massage- und Reinigungsanwendungen, Yoga und eine traditionelle Pflanzenheilkunde. Die mit Ayurveda in Verbindung gebrachten Tees waren lange Zeit nur in speziellen Feinkost- und Bioläden zu erhalten, erfreuen sich inzwischen aber einer so großen Beliebtheit, dass sie nun auch im Discounter erhältlich sind.

Der spezielle ayurvedische Tee

Der ayurvedische Tee ist nicht durch eine spezielle Rezeptur definiert, sondern es existiert vielmehr eine Vielzahl an unterschiedlichen Gewürz- und Pflanzenkombinationen. In jedem Fall darf der Tee jedoch kein Koffein beziehungsweise Teein enthalten, um als ayurvedisch zu gelten. Des Weiteren existieren Bestandteile, die in fast jeder Kombination wiederzufinden sind. Dazu zählen Zimt, Kardamom, Ingwer und Nelken. Wichtig ist es, zu wissen, dass es grundsätzlich drei verschiedene Typen des Ayurveda gibt. Diese werden als Vata, Pitta und Kapha bezeichnet. Jenachdem, welchem Typ man zuzuordnen ist, sollte sich auch die Wahl des Tees richten.
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Erkältungstee

Posted on Jan 30, 2013 under Teesorten | No Comment

Erkältungstee

Erkältungstee
Die Zubereitung von Erkältungstee bei Grippe hat auf der ganzen Welt eine lange Tradition. Im Gegensatz zu Schwarzem oder Grünem Tee, sind im Erkältungstee keine Teeblätter enthalten, weshalb er auch den Aufgussgetränken zugeordnet wird.
Traditionell sind in einem großteil der Erkältungstees bestimmte Kräuter wie zum Beispiel Kamille, Salbei, Fenchel, Melisse oder Pfefferminze enthalten.
Erkältungstee kann in der Regel in unbegrenzter Menge getrunken werden und enthält kein Koffein, weshalb er auch gut von Kindern getrunken werden kann.
Es ist allerdings darauf zu achten, dass nur ökologisch einwandfreie Kräuter verwendet werden und dass eine bestimmte Erkältungsteesorte nicht länger als 2 Wochen täglich getrunken werden sollte, hier empfiehlt es sich dann wieder die Sorte zu wechseln.
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Kräutertee

Posted on Jan 16, 2013 under Teesorten | 4 Kommentare

Kräutertee

Die Nutzung von Kräutertee hat überall auf der Welt eine sehr lange Tradition. Der Vorteil gegenüber klassischen Sorten wie schwarzem oder grünem Tee besteht darin, dass der Kräutertee in beliebigen Mengen getrunken werden kann, da er kein Koffein enthält. Er besteht nur aus Pflanzen und Kräutern.Da er nicht aus Teeblättern gewonnen wird, gehört er offiziell zur Familie  Aufgussgetränke. In den traditionellen Kräutertees sind Kräuter enthalten, die aus einer einwandfreien und ökologischen Verarbeitung entstehen. Dies sind zum Beispiel Pfefferminze, Kamille oder Salbei. Aus diesem Grund kann er auch von Kindern getrunken werden. Es gibt sogar spezielle Teesorten, die auf die Bedürfnisse von Säuglingen abgestimmt sind. Fenchel oder Kamillentee sind Kräutertees, die nicht nur bekömmlich für Säuglinge sind, sie haben auch eine wohltuende Wirkung auf die Verdauung.

 

Kräutertee

 

Beliebt zur Unterstützung von Heilungsprozessen

 

Zur Unterstützung bei der Heilung von Schnupfen, Husten oder Bauchweh sind Kräutertees ein beliebtes Mittel, um für rasche Linderung zu sorgen.

In vielen Hausapotheken lagert daher ein kleiner Vorrat an verschiedenen Teesorten, wie zum Bespiel Fenchel-, Kamillen, oder Pfefferminztee. Kräutertees sind aber mehr als nur ein Hausmittel gegen saisonalle Erkältungswellen oder harmlosen Erkrankungen.

Für Schwangere werden spezielle Kräutertees angeboten, die dem Körper helfen sollen, den Veränderungen in der Schwangerschaft besser gewachsen zu sein. Sie wirken krampflösend und durchblutungsfördernd. Wegen des Koffeingehalts ist grüner Tee hier eher von Nachteil.

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Rooibostee

Posted on Jan 10, 2013 under Teesorten | 2 Kommentare

 

Rooibostee

 

rooibostee

Der Rooibistee entsteht aus den nadelförmigen Blättern des Rotbusches, einem Strauch, der in Südafrika gedeiht. Der Rooibostee ist streng genommen eigentlich kein Tee, da er nicht traditionell wie schwarzer oder grüner Tee aus der Teepflanze gewonnen wird. Als Aufgussgetränk ist er in Südafrika schon seit hunderten von Jahren bekannt. Rooibus der originale Südafrikanische Name, international ist er auch und Roibos, Roibosch, Roibush, Rotbusch und Rooitea bekannt. Der Produktionsprozess ist genau wie beim grünen oder schwarzen Tee. Deswegen bekommt der Rooibus auch die Bezeichnung Tee. Die Blätter des Busches werden vom Strauch gepflückt. Um den Fermentationsprozess der Blätter zu stoppen, werden sie, wie beim grünen Tee, gedämpft oder in Pfannen erhitzt. Dadurch bleiben die Inhaltstoffe der Blätter fast vollständig erhalten. Angelehnt an den grünen Tee bekommt er den Namen grüner Rooibos. Ähnlich wie beim schwarzen Tee, können die Blätter auch fermentiert werden. Dadurch entsteht das süßliche Aroma des roten Rooibos.

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Grüner Tee

Posted on Jan 09, 2013 under Teesorten | 4 Kommentare

Grüner Tee

tee-grün

China ist das Ursprungsland des grünen Tees. Hier blickt man auf eine sehr lange Tradition zurück.Grüner Tee  ist einVerfahren, Tee herzustellen. Der grüne Tee stammt wie der schwarze Tee von der China-Pflanze (Thea Sinensis).  Die Teeblätter werden im Gegensatz zu schwarzem Tee nicht fermentiert.Grüner Tee unterscheidet sich von schwarzem Tee neben der Herstellung im Geschmack, den Inhaltsstoffen,der Zubereitung und der Wirkung des Aufgusses.Um den Fermentationsprozess zu vermeiden, werden die Teeblätter nach der Ernte in großen Behältern bei hoher Hitze gewendet und aufgelockert. In Japan wirkt man dem Prozess mit heißem Dampf entgegen. Durch diese Verfahren bleiben die Inhaltsstoffe in ihrer natürlichen Form erhalten.

Die Wirkung des grünen Tees

Der grüne Tee hat durch seine Inhaltsstoffe Koffein und Teein eine sehr anregende und belebende Wirkung. Der Stoff Teein wird vom Körper langsamer aufgenommen als Koffein, somit bleibt die anregende Wirkung länger bestehen. Das enthaltene Theanin wirkt zudem stressmindernd. Es hat nachweislich eine beruhigende Wirkung. Im Gegensatz zu schwarzen Tee enthält grüner Tee mehr Gerbstoffe, wodurch der Geschmack herber ist als bei schwarzen Tee. Auf nervösem Magen wirken die Gerbstoffe beruhigend. Neben den gesundheitsfördernden Eigenschaften kann grüner Tee beim Abnehmen unterstützen. Er liefert eine sehr gute Nährstoffzufuhr und enthält fast keine Kalorien. Zudem regt er den Stoffwechsel an und erhöht den Energieumsatz.

Grüner Tee kann durch seine sehr bekömmliche Wirkung auch als Ersatz für andere Getränke konsumiert werden. Allerdings sollte man darauf achten, die Hälfte der täglichen Flüssigkeitszufuhr mit Wasser oder ähnlichem zu decken.

Sorten des Grünen Tees

Der Großteil der Produktion von grünen Tee konzentriert sich auf China und Japan. Auch viele andere Länder wie Vietnam, Sri Lanka oder Indonesien sind an der Produktion und am Export beteiligt. Grundsätzlich kann man zwischen chinesischen und japanisch geprägten Herstellungsverfahren unterscheiden. Bei der chinesischen Methode wird die Fermentation durch Röstung und Erhitzung in Pfannen gestoppt. Hierbei nehmen jedoch die Inhaltsstoffe Schaden. Eine schonendere Methode ist das japanische Verfahren. Die Fermentation des Tees wird hier durch eine schonende Dämpfung gestoppt. Dabei bleiben die Inhaltsstoffe der Blätter fast vollständig in ihrer natürlichen Form erhalten.

Chinesische Sorten:

Chun Mee

Der Chun Mee ist der bekannteste grüne Tee aus China. Er ist im Geschmack leicht rauchig und kräftig. Im Gegensatz zu anderen grünen Tees ist er säuerlicher und weniger süß bei einer geblichen Tassenfarbe. Die besten Qualitäten kommen aus China und Taiwan. Ursprünglich wurde er nur in der chinesischen Provinz Jiangxi angebaut. Das Wort Chun Mee bedeutet „wertvolle Augenbraue“, da die Blätter nach dem Dämpfen eine geschwungen Form erhalten.

Lung Ching

Lung Ching bedeutet „Drachenquelle“. Der chinesische Tee ist eine sehr feine und erlesene Teesorte mit einem blumigen und fruchtigen Aroma. Der Lung Ching ist einer der beliebtesten Tees in China und wird hauptsächlich in der Provinz Zhejiang angebaut.

 

Den Namen verleiht dem Tee die Ähnlichkeit mit kleinen Schrotkugeln. Die Blätter werden zu kleinen Kugeln gerollt die beim Aufgießen zu knistern beginnen. Die Qualität richtig sich hier nach der Größe der Kugeln. Je kleiner diese sind, desto besser ist der Tee. Der Geschmack zeichnet sich durch eine kräftige und herbe Note aus. Angebaut wird der Gunpowder Tee in der Provinz Zhejiang.

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Schwarzer Tee

Posted on Jan 08, 2013 under Teesorten | 4 Kommentare

 

Schwarzer Tee

 

Tee-Schwarz

Der schwarze Tee ist geschichtlich gesehen ein sehr junges Produkt. Seit dem Import von Tee nach Europa von China im 18. Jahrhundert gab es lange Zeit nur grünen Tee. Erst im 19. Jahrhundert gründeten die Engländer in Indien ihre eigenen Teeplantagen um sich von China abzugrenzen. Da der schwarze Tee in Europa am beliebtesten war, wird in diesen Regionen auch heute noch hauptsächlich schwarzer Tee hergestellt. Schwarzer und grüner Tee stammen von der gleichen Pflanze. Durch Fermentation werden Inhaltsstoffe vom schwarzen Tee verändert, während sie beim grünen Tee in ihrer natürlichen Form bleiben.

In vielen orientalischen Ländern glauben die Menschen an die heilende Kraft des Tees. Doch nicht nur im Orient, auch in Europa schwört man zunehmend auf die gesundheitsfördernde Kraft des Tees. Am häufigsten wird diese Wirkung dem schwarzen Tee zugeschrieben. Schwarzer Tee wird von vielen Menschen als Kaffeeersatz getrunken, da er neben Koffein auch den Inhaltsstoff Teein enthält. Dieser koffeinähnliche Stoff wird vom Körper langsamer aufgenommen, wodurch er eine länger anhaltende Wirkung hat. Allerdings sollte man auch schwarzen Tee nur in Maßen zu sich nehmen.

Die gesundheitsfördernde Wirkung des schwarzen Tee

Neben den Stoffen Koffein und Teein beinhaltet der schwarze Tee auch Theobromin und Theophyllin, die auch in der Medizin eingesetzt werden. Die entsprechenden Inhaltsstoffe setzt man je nach Zieh-Zeit frei. Bei zwei Minuten spricht man von einer eher anregenden Wirkung. Ab zehn Minuten werden Gerbstoffe freigesetzt, die den Tee bitter machen. Diese wirken aber antibakteriell und lindern Durchfall Erkrankungen. Andere Inhaltsstoffe sind zudem hemmend auf Karies. Bei regelmäßigen Genuss kann schwarzer Tee durch aus gesundheitsfördernd und stresshemmend sein.

Die verschiedenen Sorten des schwarzen Tees

Darjeeling
Angebaut wird der Darjeeling Tee im Süden des Himalaya-Gebirges in einer Höhe von bis zu 2.000 Metern. Es handelt sich um eine blumige, leichte und helle Teesorte mit einem lieblichen aber intensiven Aroma. Durch die besonderen Klimabedingungen in dieser Region unterscheidet man drei Haupterntezeiten. Diese bestehen aus der Frühlingspflückung, der Sommerpflückung und der Herbstpflückung. Im Frühling spricht man vom sogenannten first flush, der sehr zart, hell und duftig ist. Im Aufguss erscheint dieser grünlich. Der second flush im Sommer zeichnet sich dagegen durch ein kräftigeres Aroma und einen runderen Geschmack aus. Zudem ist dieser länger haltbar. Die Herbstpfkückung, auch autumnals genannt, ist etwas milder als der second flush. Er ist vollmundig und leicht im Geschmack. Die Tassenfarbe des Herbst-Tees ist weich und gelb bis rötlich.

Assam
Der Assam-Tee wird auf dem größten zusammenhängenden Teeanbaugebiet der Erde angebaut. Es liegt im Nordosten Indiens an der Grenze zu Myanmar. Der Tee zeichnet sich durch sein besonders kräftiges und vollmundiges Aroma aus. Im Geschmack ist er malzig und erinnert teilweise an Honig. Assam-Tee ist sehr ergiebig und unempfindlich, was den Härtegrad des Brühwassers betrifft. Er bildet die Grundlage für die bekannten Ostfriesen-Mischungen.

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Teesorten

Posted on Jan 08, 2013 under Teesorten | 4 Kommentare

Klassische Teesorten

Teesorten

Der Tee gehört zur Familie der Aufgussgetränke und wird aus den Blättern, Blüten, Knospen und Stängeln der Teepflanze gewonnen. Ursprünglich wurden zur Herstellung des Getränkes die frischen Teeblätter direkt vom Strauch gepflückt und mit heißem Wasser aufgegossen. Mit frischen Blättern schmeckt der Tee deutlich intensiver als mit getrockneten Blättern oder Teebeuteln. Die frischen Blätter der Teepflanze sind nicht sehr lange lagerfähig. Darum wurden bestimmte Trocknungsverfahren und Fermentationsprozesse entwickelt, um den Tee haltbar zu machen. Je nach Verarbeitung entstehen unterschiedliche Aromen und Geschmacksrichtungen.

 

Schwarzer Tee

 

Der schwarze Tee stammt von der Teepflanze. Nach der Ernte wird der natürliche  Oxidationsprozess der Blätter nicht gestoppt. Durch diese Fermentation erhält der Tee seine typisch dunkle rötliche Farbe. In Ostasien wird er deshalb auch als roter Tee bezeichnet. Zu seinen bekanntesten Sorten gehören der Darjeeling, der Assam und der Ceylon. Er zeichnet sich durch ein kräftiges, vollmundiges und malzig schmeckendes Aroma aus. Die Tassenfarbe reicht von gelb, rot bis hin zu einem hellem braun. Durch seinen Koffeingehalt wirkt der schwarze Tee belebend und sollte daher in Maßen getrunken werden.

Grüner Tee


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